Nachhaltiger Konsum als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Ein wichtiges Ziel unserer Strategie ist die Förderung von nachhaltigem und ressourcenschonendem Konsum. Hier sind unsere Produkte der Schlüssel: Sie kommen täglich millionenfach in Haushalten und Industrieprozessen zum Einsatz. Daher konzentrieren wir uns auf die Entwicklung von Produkten, die den effizienten Einsatz von Ressourcen wie Energie und Wasser ermöglichen.

Gleichzeitig streben wir an, durch gezielte Kommunikation Einfluss auf ein verantwortungsvolles Verhalten während der Produktanwendung zu nehmen. Dies ist besonders wichtig, da der ökologische Fußabdruck vieler unserer Produkte zum großen Teil von der richtigen Anwendung bestimmt wird.

Neben entsprechenden Produkten spielt die Zusammenarbeit mit unseren Handelspartnern eine wichtige Rolle. Handelsketten sind für Henkel wichtige Partner auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Konsum. Sie bieten uns ausgezeichnete Plattformen, um Verbraucher über nachhaltigere Produkte und umweltbewusstes Verhalten bei deren Anwendung zu informieren.

So hat Henkel 2012 eine Reihe von gemeinsamen Aktionen mit Handelspartnern gestartet. Im August 2012 haben wir beispielsweise zusammen mit Walmart Mexiko und Zentralamerika eine gemeinsame Nachhaltigkeitswoche veranstaltet. Ziel war es, Erfahrungen im Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens auszutauschen. Im Sinn eines umfangreichen Wissenstransfers wurde die Woche bei Henkel von einer Umweltbildungskampagne begleitet.

Bildung spielt für Henkel in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle. In der Bildungspartnerschaft mit der deutschen Drogeriemarktkette dm haben im Oktober 2012 junge Mitarbeiter beider Unternehmen unter dem Motto „Verstehen durch erleben“ in einem gemeinsamen Workshop selbstständig Wissen über Nachhaltigkeit verschiedener Produkte erarbeitet. Mit diesem Wissen konnten sie den Verbrauchern in den Märkten anhand von Experimenten aufzeigen, wie die richtige Anwendung von Produkten Energie sparen kann.

Auch beim Rewe-Dialogforum im August 2012 ging es darum, wie Unternehmen mit Handelspartnern den Konsumenten eine verantwortungsvolle Produktanwendung näherbringen können.

Schauma / Dial Ressourcen-Rechner für bewusstes Verbraucherverhalten

Bild Duschrechner

Über den Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen entscheiden maßgeblich die Verbraucher beim Duschen. Mit dem interaktiven Ressourcen-Rechner von Schauma und Dial kann sich jeder Verbraucher online informieren, wie sich der Energieverbrauch bei unterschiedlicher Wassertemperatur und Duschdauer verändert. Der Ressourcen-Rechner ist bisher auf den lokalen Webseiten in Deutschland, den Niederlanden, Russland, Spanien den USA sowie auf der internationalen Schauma-Website zu finden. So können Verbraucher schnell erkennen, wie sie unmittelbar den CO2-Fußabdruck eines Produkts durch ihr eigenes Verhalten beeinflussen können.

www.schauma.de
www.dialsoap.com

 

Persil Waschkosten-Rechner

Bild Duschrechner

Der Persil Waschkosten-Rechner zeigt dem Verbraucher auf einen Blick, wie viele Kosten pro Jahr beim Waschen entstehen und gibt das Sparpotenzial je nach Waschgewohnheiten an, wenn ausschließlich bei 30° Celsius gewaschen würde. Darüber hinaus gibt der Rechner an, wie viel CO2-Ausstoß allein durch das Waschen verursacht wird und wie stark sich der CO2-Ausstoß durch eine Umstellung der Waschgewohnheiten auf 30° Celsius verringert. Zum Vergleich wird ebenfalls dargestellt, welche Strecke ein durchschnittlicher Mittelklasse-Wagen zurücklegen könnte, der hierbei dieselbe Menge an CO2 ausstößt. 

www.persil.de

Pril Energiekosten-Rechner

Durch die verbesserte Löslichkeit der in Italien vertriebenen Pril 10-Tabs sind die Inhaltsstoffe in der Geschirrspülmaschine schneller verfügbar. Diese Verbesserung führt zu einer deutlichen Leistungssteigerung in Niedrigtemperaturprogrammen. Auf www.pril.it können Verbraucher den Energieverbrauch eines Geschirrspülgangs einschätzen und mögliche Energie- und Geldersparnisse ausrechnen.

Ressourceneffizienz im Automobilbereich

Homepage

Die Internetseite henkel-car.com zeigt, wo der Einsatz von Henkel-Technologien während der Autoherstellung in nachhaltigen Verbesserungen resultiert. Diese reichen von der Reduzierung der notwendigen Prozessschritte über Einsparungen beim Energie- und Wasserverbrauch bis hin zu leichteren und sicheren Fahrzeugkonstruktionen. Zum Beispiel ersetzt TecTalis bei der Vorbehandlung von Autokarosserien die konventionelle Zinkphosphatierung und reduziert den Energieverbrauch auf ein Minimum. Im Bereich Leichtbau vermindert der sogenannte Zwei-Stufen-Prozess zur Vorbehandlung von Aluminium-Karosserien die Abfallmenge um bis zu 30 Prozent. Mit diesen Technologien unterstützt Henkel die gesamte Automobilbranche bei der Steigerung von Effizienz und Qualität. www.henkel-car.com

Letzte Aktualisierung: 6. März 2013