Nachhaltige Entwicklung aktiv mitgestalten

Henkel beteiligt sich auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene an einer Vielzahl von Projekten, thematischen Initiativen und Fachkonferenzen, um die gemeinsame Aufgabe einer nachhaltigen Entwicklung aktiv mitzugestalten.

Dazu gehört auch die Mitarbeit in politischen Arbeitsgruppen und Industrieverbänden wie dem World Business Council for Sustainable Development (WBCSD), dem Consumer Goods Forum (CGF) oder dem internationalen Waschmittelverband (A.I.S.E.). Dabei nutzen wir unsere Erfahrung und führende Rolle beim Thema Nachhaltigkeit, um beispielsweise die Diskussion um Lösungskonzepte zu nachhaltigem Konsum entlang der Wertschöpffungketten mitzugestalten.

Unser Engagement in internationalen Initiativen

Logo World Business Council for Sustainable Development

Im Jahr 1993 trat Henkel dem Weltindustrierat für Umweltschutz bei. Er wurde 1996 mit einer weiteren Unternehmensinitiative in den WBCSD zusammengeführt, in dem Henkel somit ebenfalls Gründungsmitglied ist.

Logo Global Compact

Im Jahr 2003 ist Henkel dem Global Compact der Vereinten Nationen beigetreten. Mit seiner Mitgliedschaft im Global Compact verpflichtet sich Henkel öffentlich, weltweit die Menschenrechte zu achten, die grundlegenden Arbeitsrechte einzuhalten, die Umwelt zu schützen und gegen alle Arten der Korruption einzutreten.

Logo ICC

In Vorbereitung des Umweltgipfels von Rio de Janeiro (1992) unterzeichnete Henkel bereits 1991 als eines der ersten Unternehmen die Nachhaltigkeits-Charta der Internationalen Handelskammer. Auf Basis der 16 Management-Grundsätze der „Business Charter for Sustainable Development“ der Internationalen Handelskammer (ICC) hat Henkel im Jahr 2002 eine Selbstbewertung vorgenommen, um festzustellen, wie weit das Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren auf dem Weg zur Nachhaltigkeit vorangekommen ist.

Logo Verantwortlich handeln

Seit Dezember 2010 beteiligt sich Henkel an der Leitbild-Initiative der deutschen Wirtschaft, die von den Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführern 20 deutscher Unternehmen ins Leben gerufen wurde. Mit dem Leitbild soll gezeigt werden, dass sich Werte- und Erfolgsorientierung in der Wirtschaft nicht ausschließen, sondern zwei Seiten derselben Medaille sind. Die teilnehmenden Unternehmen bekennen sich mit dem Leitbild nicht nur zu verantwortlichem unternehmerischen Handeln, sondern beziehen auch Stellung zu den Herausforderungen und Widersprüchen, die sich im marktwirtschaftlichen Wettbewerb immer wieder ergeben.

Logo Responsible Care

1995 hat sich Henkel der internationalen Initiative Responsible Care der chemischen Industrie verpflichtet. Die Handlungsfelder Produktverantwortung, Anlagensicherheit, Arbeits- und Umweltschutz, Transportsicherheit und Dialog sind fest in den Unternehmensstandards verankert.

Logo RSPO

Um die nachhaltige Herstellung und Verwendung von Palmöl entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu fördern, haben wir bereits in der Vergangenheit aktiv die Ziele des „Runden Tischs zur nachhaltigen Palmölgewinnung“ (RSPO) unterstützt. Im Jahr 2007 nahmen Henkel-Vertreter beispielsweise am fünften Treffen des Runden Tischs (RT5) in Kuala Lumpur, Malaysia, teil. Seit April 2008 ist Henkel offizielles Mitglied des RSPO.

Logo CO2-Fußabdruck

Henkel ist seit April 2008 Unternehmenspartner im Product Carbon Footprint (PCF)-Pilotprojekt Deutschland. Unter der Trägerschaft von WWF, Öko-Institut, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung arbeitet Henkel gemeinsam mit neun weiteren Unternehmen an der Erfassung und Kommunikation von produktbezogenen CO2-Bilanzen, sogenannten Product Carbon Footprints. Ziel des Projekts ist es, zur internationalen Harmonisierung der Erfassungsmethoden sowie zur Entwicklung geeigneter Kommunikationsinstrumente beizutragen.

Logo Global Roundtable on Climate Change

Seit Mai 2007 unterstützt Henkel offiziell die Initiative „Round Table on Climate Change“ der Columbia University in New York. Ziel des Multi-Stakeholder-Forums ist der Austausch von wissenschaftlichen, technologischen und wirtschaftlichen Positionen, um auf politischer Ebene fundierte Vorschläge zu Klimaschutzmaßnahmen einbringen zu können.

Logo EPAA

„European Partnership for Alternative Approaches to Animal Testing“ (EPAA) ist eine gemeinsame Initiative der Europäischen Kommission, der Europäischen Handelsgemeinschaften aus sieben Industriesektoren und einzelnen Unternehmen. Sie wurde im November 2005 gegründet mit dem Ziel, die Entwicklung und Einführung von neuen 3R-Methoden (replace, reduce, refine = ersetzen, reduzieren, weiterentwickeln) zu fördern, die einen alternativen Ansatz auf dem Gebiet der Sicherheits-Testmethoden darstellen.

Logo Charter for Sustainable Cleaning

Die A.I.S.E. Charter for Sustainable Cleaning ist eine freiwillige Initiative der Seifen-, Waschmittel- und Pflegeproduktindustrie, die errichtet wurde, um positive Beiträge für die Gesellschaft und die Umwelt zu bewirken. Die Charter ist ein lebenszyklusbasierter Rahmen, um einen gemeinsamen Ansatz in der Industrie zu nachhaltigen Verhaltensweisen und Berichterstattung zu entwickeln. Der Rahmen deckt ein breites Spektrum an Aktivitäten und Initiativen ab, z. B. die Sicherheit von Chemikalien und Produkten für Mensch und Umwelt. Dabei geht die Charter weiter als bereits bestehende gesetzliche Anforderungen. Sie ist darauf ausgerichtet, die Industrie zu kontinuierlicher Verbesserung im Bereich der Nachhaltigkeit anzuhalten. Unternehmen, die an der Charter teilnehmen, versuchen, eine nachhaltige Denkweise in alle Phasen des Produktlebenszyklus einzubinden, vom Design über die Herstellung bis zum Gebrauch und zur Entsorgung.

Logo Charta der Vielfalt

Die „Charta der Vielfalt“ ist ein grundlegendes Bekenntnis zu Fairness und Wertschätzung von Menschen in Unternehmen. Durch die Unterzeichnung verpflichten sich Unternehmen, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen und Ausgrenzung ist. Es soll eine offene Unternehmenskultur etabliert werden, die auf Einbeziehung und gegenseitigem Respekt basiert. Und es geht darum, unterschiedliche Talente in der Belegschaft und im Arbeitsfeld zu erkennen und einzubeziehen, um letztlich die Kundschaft optimal bedienen zu können.

Logo AIM

 „AIM-PROGRESS“ ist ein Forum von Unternehmen der Konsumgüterindustrie. Es hat sich zusammengesetzt, um verantwortungsvolle Beschaffungspraktiken und nachhaltige Produktionssysteme zu ermöglichen und zu fördern. Ein zentraler Punkt von AIM-PROGRESS ist die Bereitstellung eines Forums, um Ansichten bezüglich verantwortlicher Beschaffungspraktiken auszutauschen und die Unterstützung der effektiven Zusammenarbeit und potenzielle Zusammenschlüsse mit anderen globalen Initiativen mit ähnlichen Zielen oder Interessen zu bewirken. Das Forum möchte die Nutzung von allgemeinen Bewertungsmethoden für die Ermittlung von CSR-Leistungen innerhalb der Wertschöpfungskette entwickeln und fördern. Es möchte auch die Effizienz für alle Unternehmen erhöhen, indem nicht wettbewerbsorientierte Informationen bezüglich der CSR-Leistung von Wertschöpfungsketten gesammelt, beurteilt und geteilt werden.

Logo SIFE

SIFE ist eine internationale Non-Profit-Organisation, die mit führenden Unternehmen und Bildungseinrichtungen zusammenarbeitet, um Universitätsstudenten dazu zu motivieren, in ihrer Gemeinschaft etwas zu bewegen, während sie nebenbei ihre Fähigkeiten weiterentwickeln, um zu sozial verantwortlichen Führungspersönlichkeiten heranzuwachsen. Die teilnehmenden Studenten bilden an ihrer Universität Teams und bewerben sich mit Geschäftsmodellen, um herausragende Projekte durchzuführen, die die Lebensqualität und den Lebensstandard von bedürftigen Menschen erhöhen.

Logo Fair Company

Mehr als 1.000 Unternehmen unterstützen die Initiative Fair Company, die sich für faire Praktika und echte Chancen für Hochschulabsolventen einsetzt. Vor dem Beitritt muss jedes Unternehmen fünf Regeln unterschreiben.

Logo Together for Sustainability

2012 hat Henkel zusammen mit fünf weiteren Unternehmen der chemischen Industrie die Initiative „Together for Sustainability – The Chemical Initiative for Sustainable Supply Chains“ ins Leben gerufen. Sie basiert auf den Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen und der Responsible Care Initiative des Internationalen Chemieverbands (ICCA). Die Initiative hat zum Ziel, das immer komplexer werdende Lieferantenmanagement zu harmonisieren und den gemeinsamen Dialog mit weltweiten Vertragspartnern zu optimieren.

Letzte Aktualisierung: 6. März 2013